Bereits mit dem Aufkommen von PVC-Bodenbelägen hat sich CLASSEN bewusst gegen deren Einsatz entschieden – insbesondere aufgrund der enthaltenen Weichmacher und Stabilisatoren. Stattdessen setzte das Unternehmen frühzeitig auf Polypropylen, einen der weltweit wichtigsten und zugleich saubersten Kunststoffe. PP ist chemisch stabil, frei von kritischen Zusatzstoffen und vollständig recyclingfähig – ideale Voraussetzungen für nachhaltige, geschlossene Materialkreisläufe.
In über 15 Jahren intensiver Forschung und Entwicklung hat CLASSEN ein umfassendes Patentportfolio im Bereich PP aufgebaut und verfügt zudem über Rechte an Produktionsverfahren für weitere alternative Kunststoffe wie PET. Die zentrale Überzeugung des Unternehmens ist dabei klar: In Bezug auf Qualität, Umweltverträglichkeit, Gesundheitsaspekte und technologische Leistungsfähigkeit ist PP die überlegene Materiallösung für die Zukunft der Bodenbelagsindustrie.
Lange Zeit galt diese Überlegenheit jedoch als wirtschaftlich schwer realisierbar, da PP-basierte Lösungen deutlich kostenintensiver waren als PVC-Produkte. Mit dem nun entwickelten Produktionsverfahren ändert sich diese Ausgangslage grundlegend. Schlankere Prozesse ermöglichen eine deutlich geringere Investitionsschwelle, eine hohe Skalierbarkeit sowie eine konstant hohe Produktqualität – insbesondere hinsichtlich Dimensionsstabilität, Wasserfestigkeit und Langlebigkeit. Gleichzeitig wird erstmalig ein Preisniveau erreicht, das mit PVC vergleichbar ist.
CLASSEN sieht darin die Grundlage für eine zunehmende Verlagerung hin zu PP-basierten Lösungen im Markt. Darüber hinaus zeigen neueste Produktentwicklungen, dass PP nicht nur für Bodenbeläge geeignet ist, sondern auch in weiteren Anwendungen im Innenausbau eingesetzt werden kann – etwa bei Türen, Wandverkleidungen, Leisten oder Treppenstufen. Perspektivisch könnte so ein vollständig auf PP basierender Innenausbau entstehen, der ein durchgängiges, sortenreines Recycling ermöglicht.
Aktuell befindet sich CLASSEN in einer umfassenden Machbarkeitsstudie zur weltweiten Umsetzung des neuen Produktionskonzepts. Im Fokus stehen dabei alle entscheidenden Investitions- und Standortfaktoren – von Rohstoffverfügbarkeit und Energiekosten über Skalierungspotenziale bis hin zu geopolitischen Entwicklungen und handelspolitischen Rahmenbedingungen wie Zöllen. Gleichzeitig evaluiert das Unternehmen gezielt Partnerschaftsmodelle, um die Technologie international effizient zu skalieren und in unterschiedlichen Märkten umzusetzen.
„Wir sind überzeugt, dass PP in puncto Qualität, Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit das richtige Material ist. Mit unserem neuen Produktionsverfahren schaffen wir nun die wirtschaftliche Grundlage, um diese Überzeugung in den Markt zu bringen“, so Céline Quervel, Vertriebs und Marketing Geschäftsführerin bei CLASSEN.
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